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Archiv

Projektergebnisse zur Frauengeschichte in Sachsen-Anhalt

Auswahlbibliographie

Seit 1990 entstanden im Land Sachsen-Anhalt zahlreiche Projekte, die sich Themen lokaler Frauengeschichte widmen. Die Mehrzahl von ihnen begannen die Spurensuche nach weiblichem Leben und Wirken im Rahmen von Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen. In mühevoller intensiver Suche entstanden wichtige Sammlungen zu weiblichen Lebenswelten, wurden Erinnerungen an Frauen wieder lebendig, Ortsgeschichte um wichtige Aspekte erweitert.

Ergebnisse der Projekte sind in nachfolgender Bibliographie zusammengestellt.

AnsprechpartnerInnen für Interessierte sind die Gleichstellungsbeauftragten der Städte und Landkreise.

FrauenOrte.feiern.Geburtstag: in Halle in der Neuen Residenz

Am 19.Oktober 2000 wurde die FrauenOrte-Tafel in Erinnerung an die Erste Geburtshilfliche Klinik eingeweiht, die 1811 in Halles Neuer Residenz in den Räumen über dem Torbogen nach einem Extra-Umbau eröffnet wurde.

Zu Ehren des 20.Projektgeburtstages führte die FrauenZimmerGeschichten-„Stadtrallye“ vergangenen Samstag zu allen vier FrauenOrte-Standorten.

Die wetterfesten Teilnehmer*innen konnten dabei zu einem weiteren Jubiläum von ❤️gratulieren: Denn Schwester Elisabeth (Oberin der Schwesternschaft) ließ es sich trotz 55.Einsegnungs-Ehrentag nicht nehmen, uns persönlich „ihren“ FrauenOrt (das Diakonissen-Mutterhaus im Mühlwegviertel) vorzustellen. Dankeschön dafür!

Jenaisches Fräuleinstift in der Rathausstraße und die BURG & ihre Meisterinnen am Giebichenstein rundeten das 🍀ab. Und die Regenpause hat auch durchgehalten…

V-Tipps im Herbst

Die FrauenOrte Sachsen-Anhalt haben eine eigene Facebook-Seite (https://www.facebook.com/frauenortesachsenanhalt/) und sind auch bei Instagram zu finden (#frauenortesachsenanhalt). Dort wird u.a. über aktuelle Veranstaltungen informiert. Teilen und Liken ausdrücklich erwünscht 🙂
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FrauenOrte.Fundstück.Auf der Oberburg Giebichenstein: in Halle an der Saale gibt es neue Hörstationen & Infotafeln, die z.B. den Blick auf den „tiefergelegten“ FrauenOrt -den Campus Kunst der BURG- schärfen!

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Neues von den frauenORTEN in Niedersachsen im Oktober und November:
Buch-, Tanz-, Videoprojekte sowie Vorträge und Führungen u.a. zu Helene Lange, Ricarda Huch, Mary Wigman und Cato Bontjes van Beek

nachzulesen unter https://www.frauenorte-niedersachsen.de/aktuelles/ueberblick/

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Bei den frauenorten in Sachsen weihnachtet es schon :
Wer zu Weihnachten den Duft von Räucherkerzen genießt, greift gern zu den originalen Crottendorfer Räucherkerzen aus Sachsen. Für viele ist es umso überraschender, wenn sie hören, dass eine Frau hinter dieser Erfindung steckt. Daher widmen wir unsere 22. frauenorte-Tafel der Unternehmerin Freya Graupner. An der ehemaligen Wohnstätte und dem jetzigen Räucherkerzenland wird die Tafel ihren Platz finden.  

Termin: 3. November 2020, 11 Uhr Ort: Crottendorfer Räucherkerzenland, Am Gewerbegebiet 1, 09474 Crottendorf | Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der öffentlichen Feier teilzunehmen.“ https://www.frauenorte-sachsen.de/

Heimatstipendium #2 der Kunststiftung Sachsen-Anhalt und FrauenOrte

Nach der erfolgreichen Förderrunde 2017/2018 des Stipendiatenprogramms der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt in Kooperation mit dem Museumsverband Sachsen-Anhalt e. V. gibt es in 2020/21 eine Neuauflage:

Dieses Mal haben die Arbeiten der aktuellen Heimatstipendiatinnen zu drei FrauenOrten einen inhaltlichen Bezug: Mareen Alburg Duncker zu Bernburg, Petra Reichenbach zu Prettin und Lucie Göpfert zu Zörbig. Über deren kreative Ideen, Arbeitsweise bis hin zur Präsentation im Herbst 2021 kann hier im Blog der Kunststiftung Sachsen-Anhalt nachgelesen werden. http://heimatstipendium.kunststiftung-sachsen-anhalt.de/

Symposiums-Dokumentation von „FrauenLeben in Ostfriesland-Kulturtourismus in ländlichen Räumen“

Bemerkenswertes aus dem Norden/ Post aus Aurich:

Liebe Netzwerkpartner*innen des Bundesmodellvorhabens "FrauenLeben in Ostfriesland",
 
wir freuen uns, Ihnen mitzuteilen, dass die Dokumentation des Symposiums 
"FrauenLeben in Ostfriesland - Kulturtourismus in ländlichen Räumen" online auf der 
Website der Ostfriesischen Landschaft hinterlegt ist.
Der Link lautet: https://www.ostfriesischelandschaft.de/2102.html
 
Gerne dürfen Sie den Link an Ihre Freund*innen und Geschäftspartner*innen weiterreichen.
 
Moje Gröten / Mit freundlichen Grüßen
Etta Bengen
 
Ostfriesische Landschaft
Körperschaft des öffentlichen Rechts
Kulturagentur/Modellregion "FrauenLeben in Ostfriesland"
Georgswall 1 - 5, 26603 Aurich
Postfach 15 80, 26585 Aurich
Telefon 04941 1799-71
bengen@ostfriesischelandschaft.de
www.ostfriesischelandschaft.de

Exkursionsangebote zu Frauenorten in Sachsen-Anhalt

Bei „tourenreich“ – Architektur- und Kunstreisen Mitteldeutschland (Magdeburg) gibt es das Angebot, ein- oder auch mehrtägige Touren zu Themenschwerpunkten zu buchen, die u.a. auch zu Frauenorten in Sachsen-Anhalt führen. Infos und Kontakt über

https://www.tourenreich.de/erlebnisreich/frauenortereisen.html

„Die Zeitwanderin“ Greta Neumann (DiplomKulturwissenschaftlerin aus Magdeburg), bietet ebenfalls Tages-Exkursionen an z.B. zum Thema „Magdeburg als Ursprungsort weiblicher Herrschaftsausübung europäischer Dimension im 10. Jahrhundert“ (inkl. Rundgang um den Dom) sowie zu anderen Frauenorten in Sachsen-Anhalt (Schönebeck, Merseburg etc.). Anfragen hierzu bitte per Mail  an greta.thomsmom@aol.com oder unter 0163-1346869.

Auf den Spuren der Felicitas von Selmenitz

Frauengeschichte in Halle/S. erkunden

Seit Mai 2020 wird zu einer frauengeschichtlichen Erkundungstour durch die Saalestadt Halle (Saale) eingeladen* zu:
den Lebensspuren der Felicitas von Selmenitz (1488 – 1558), die sich  als erste Frau in Halle öffentlich zur Reformation bekannte und deren mutiges und beharrliches Wirken zahlreiche Spuren in der Stadt hinterlassen hat. An acht Stationen zwischen Georgenkirche und Stadtgottesacker lassen sich mit Hilfe eines Routenplans Schlüsselstellen ihres Lebens und Wirkens besichtigen und nachvollziehen. Kurze Texte samt Bildern führen auf dem Faltblatt ein in die Orte und deren Platz im Leben der Felicitas von Selmenitz. Eine biografische Zeitleiste zum Überblick und zur Einordnung ihrer Wirkungszeit in Halle ist ebenso enthalten wie eine markierte, individuell planbare Wanderroute durch die Innenstadt .“

*Das Projekt ist eine Kooperation der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland und des Mitteldeutschen Bibelwerkes. Infos zu Inhalt und Bezug der Faltblätter sind in beiden Werken erhältlich und online abrufbar. (Kontakt: Evangelische Frauen in Mitteldeutschland, Pfarrerin Carola Ritter, Tel. 0345/54848814, frauenarbeit-ekm@ekmd.de, www.frauenarbeit-ekm.de; Mitteldeutsches Bibelwerk, Pfarrer Sven Hanson, Tel. 0345/2902366, bibelwerk@ekmd.de, www.bibelwerk-ekm.de)

Übrigens weilte Felicitas von Selmenitz längere Zeit mit ihrem Sohn Georg auch in Wittenberg und war Gast in Luthers Haus, einem der 51 FrauenOrte in Sachsen-Anhalt.
Im September 2020 wurde nun auch für sie eine Gedenk-Tafel am Wohnhaus Coswiger Straße 1 in der Lutherstadt Wittenberg eingeweiht – dank des Engagements des dortigen Rotary Clubs.

Weibsbilder aus Luthers Zeit

Stadtführungs-Angebote
Tourist-Information Lutherstadt Wittenberg, Schlossplatz 2
+49 (3491) 4986-10 / info@lutherstadt-wittenberg.de

siehe https://lutherstadt-wittenberg.de/stadtfuehrungen/

Auf den Spuren von Katharina von Bora

Katharina von Bora, die spätere Frau Martin Luthers, hat ein wahrlich aufregendes Leben geführt. Aus dem Kloster Nimbschen flüchtete sie mit acht weiteren Nonnen nach Wittenberg, um hier ein neues, freies Leben zu beginnen. Zunächst kam sie im Haushalt Lucas Cranachs unter. Im Jahr 1525 heiratete sie dann den großen Reformator Martin Luther. Geschäftstüchtig unterstützte sie ihren Ehemann, führte seinen großen Haushalt und wurde somit zu einem Beispiel für die emanzipierte Frau des Mittelalters. Bis heute ist über keine Frau dieser Zeit so viel bekannt wie über Katharina, die Luther liebevoll seine „Herr Käthe“ nannte.“

Unterwegs mit Barbara Cranach und Katharina von Bora

„Anno 1535 – Kommen Sie mit auf einen gemütlichen Spaziergang mit den edlen Eheweibern von Lucas Cranach und Martin Luther. Barbara und Katharina wissen Amüsantes und Wissenswertes zu berichten, was in keinem Reiseführer zu finden ist. Erleben Sie das Privatleben der Reformationszeit in der Lutherstadt Wittenberg lebendiger denn je. Sehen Sie in die leuchtenden Augen von Barbara, wenn sie über ihren neu erworbenen Pelzmantel spricht oder hören Sie Katharinas lauten Herzschlag, wenn es um ihre erste große Liebe geht.“

Käthe Kruse und ihre Puppen

Ein Ausstellungsbegleitheft

Infos und Bezug unter Museumsverein Naumburg e.V. ( siehe https://mv-naumburg.de/mshop ):
„Käthe Kruse ist eine der vielen interessanten Frauenfiguren des beginnenden 20. Jahrhunderts. Wer sie nur als unbedarfte Puppenmutti zu kennen glaubt, wird sicher überrascht sein zu erfahren, welch bewegte und bewegende Biographie die 1883 als Tochter einer armen, unverheirateten Breslauer Näherin geborene Frau aufzuweisen hatte, als sie im Jahr 1968 in Murnau starb. Unsere neue Broschüre versucht, die Unternehmerin in ihren verschiedenen Facetten zu erfassen, ihre Stärken genauso herauszuarbeiten wie die Widersprüche, die ihr Leben prägten. Eine Vielzahl von Fotos aus dem Familienarchiv, originelle und aufschlussreiche Werbematerialien und natürlich Aufnahmen von exemplarischen Puppen aus der Kösener Sammlung runden die Darstellung ab.

120 Seiten, zahlreiche Fotos, durchweg farbig gedruckt, zum Sonderpreis von € 9,50 nur bei uns zu haben.“

Salzwedel und Jenny Marx

Informationen/ Kontakt:
Tourist-Information Salzwedel
Neuperverstraße 29 | 29410 Hansestadt Salzwedel
Tel.: 03901 42 24 38 | tourist-info@salzwedel.de

Jenny von Westphalen-Führung durch die Hanse- und Baumkuchenstadt und die Ausstellung »Jenny Marx – Eine couragierte Frau zwischen Salzwedel und London«, bei der Sie Details aus dem Leben der Gefährtin des Philosophen Karl Marx erfahren (1½ Stunden Stadtführung/ eine halbe Stunde Führung durch die Ausstellung; für Gruppen bis 12 Personen 60 € (jede weitere Person 5 Euro)