Die Ausstellung „Frauen im geteilten Deutschland“ der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ermöglicht, sich mit der Rolle und dem Leben von Frauen im geteilten Deutschland seit den 1970er Jahren zu beschäftigen und mit eigenen Erinnerungen zu vergleichen z.B.
👉 u.a. bis 3. Mai 2026 in Nebra im Panoramasaal der Arche Nebra
Frauen der frühen Neuzeit in Musik, Literatur und bildender Kunst – wurde als Sonderausstellung vom Heinrich-Schütz-Haus Weißenfels produziert und war bis März 2025 dort erstmals ausgestellt. Sie ist als objektfreie Wanderausstellung konzipiert und kann ausgeliehen werden. Anfragen bitte direkt an Dr. Maik Richter vom Heinrich-Schütz-Haus in Weißenfels stellen.
Die Ausstellung soll zur Beschäftigung mit Künstlerinnen aus Italien, Deutschland, den Niederlanden, Frankreich und Spanien anregen, die zwischen der Mitte des 16. Jahrhunderts und der Zeit um 1700 gelebt und gewirkt haben.“ (Quelle: https://schuetzhaus-weissenfels.de/event/die-musen-sind-weiblich/)
„Neun olympische Musen kennt die Antike. […] In der Ausstellung präsentieren diese Musen berühmte Künstlerinnen des 16./ 17. Jahrhunderts, deren Werke erst seit dem 21. Jahrhundert nach und nach wiederentdeckt werden.
Es begegnen uns Sängerinnen, Instrumentalvirtuosinnen und Komponistinnen wie Francesca Caccini, Isabella Leonarda und Barbara Strozzi; wir lernen Malerinnen kennen wie Sofonisba Anguissola, Artemisia Gentileschi, Judith Leyster und Rachel Ruysch oder die malende und zeichnende Naturforscherin Maria Sibylla Merian; unter den Dichterinnen begegnen wir u.a. Louise Labé, Gaspara Stampa und María de Zayas y Sotomayor, aber auch der „Sappho von Greifswald“ Sibylla Schwarz, die zufällig die gleichen Lebensdaten wie die erste Tochter von Heinrich Schütz, Anna Justina (1621-1638) aufweist.
Einige der Frauen, deren Leben und Werk in der Sonderausstellung veranschaulicht werden sollen, stammen aus Adels-, andere aus wohlhabenden Bürgersfamilien, wiederum andere aber auch aus ärmsten Verhältnissen. Manchen wurde durch ihre Familien, anderen durch den Besuch einer Klosterschule, wiederum anderen durch Kontakte zu berühmten Künstlern eine besondere Ausbildung zuteil, die ihnen eine eigenständige künstlerische Entfaltung ermöglichte.
Bei aller Unterschiedlichkeit ist eines unbestritten: Alle diese Frauen und noch viele andere mehr dichteten, malten und musizierten sich in die Herzen auch ihrer männlichen Zeitgenossen.
Extratipp aus Berlin für Musikinteressierte: „Komponistinnen in der Alten Musik“ Ein Konzertzyklus mit Cité des Dames & Guests von SONUS FEMINÆ im Jahr 2025:
Die Konzertreihe begann am 1. März, ab 18:30 Uhr mit “THE WOMAN QUESTION”, einem musikalisch-literarischen Abend, der das Werk Christine de Pizans und die Geschlechterdebatten der frühen Neuzeit lebendig werden lässt.
Prof. Margarete Zimmermann hat mit einem aufschlussreichen Vortrag zusätzliche Einblicke in die historischen und literarischen Facetten der „Querelles des Femmes“ geboten. Dieser Konzertabend bot eine beeindruckende Verschmelzung von Musik, Literatur und Wissenschaft unter der Regie von Iñigo Giner Miranda, der das Publikum auf eine intellektuell wie künstlerisch bereichernde Reise mitnahm.
Weitere Konzerte finden am 4. Oktober sowie 1. und 29. November 2025 statt
Neben Gartenträumenund der Straße der Romanik kooperiert unser FrauenOrte-Projekt seit 2024 mit einem weiteren touristischen Landesprojekt, dem Netzwerk Industriekultur Sachsen-Anhalt (NIK). Daraus ergeben sich z.B. bemerkenswerte thematische, örtliche und terminliche Schnittmengen:
VORSCHAU:
Industriekulturelle und künstlerische FrauenGeschichte(n) erzählt(e) z.B. das OSTEN FESTIVAL in Wolfen, einem unserer FrauenOrte (Rückschau mit Archiv-Beiträgen) 👉Die nächste Ausgabe von OSTEN – Festival für Kunst und gegenseitiges Interesse findet unter dem Motto „Kraftwerk Zukunft“ vom 12. bis 27. September 2026 in Zschornewitz und Wolfen-Nord statt.
RÜCKBLICK:
👉Am 16. Tag der Industriekultur rund um den Sonntag, 12. April 2026 wurden an über 100 Standorten Besichtigungen, Führungen und Vorträge in ganz Sachsen-Anhalt geboten wie z.B. auch an unseren FrauenOrten in Bad Kösen und Weißenfels (s.u.)
Die 21. Merseburger DEFA Filmtage brachten unter ihrem 2026er Motto „21 Takte Leben – Arbeit, Aufbruch und Applaus“ mit DEFA-Spielfilmen und aktuellen Dokumentationen „bewegte und bewegende Geschichte“ aus der industriellen Arbeitswelt der DDR auf die Kino-Leinwand! (Programm). Zur 👉Filmaufführung am 11. April 2026 im Merseburger Domstadtkino spürte FrauenOrte-Koordinatorin Anke Triller im Gespräch mit Protagonistinnen und Regisseur dem „Stolz und Eigensinn“ im gezeigten 1990er Archivmaterial & den Fraueninterviews nach.
Die Weißenfelser Ausstellung „FRAUEN.ARBEIT – Frauen in der Produktion in der DDR“ (und der zugehörige Film) war am 24. April 2025 beim „Frauen.Arbeit: Erzählcafé zu den Frauen in der Schuhindustrie (Rathaus Wießenfels, Sitzungsaal, Markt 1) zu sehen. Am 21. Juni 2025 war sie außerdem als Teil der Geburtstagsfeier zum 25. FrauenOrte-Geburtstag im Industrie- und Filmmuseum Wolfen zu Gast.
Außerdem wurde aufgrund des großen Interesses die Ausstellung „Nach den Maschinen. Industriefotografie aus Sachsen-Anhalt“ (s.u. Rückblick zum 12.12.24) im April 2025 erneut für vier Wochen in Halle (Saale) gezeigt. Die Fotografinnen Elke Busching, Claudia Fährenkemper, Annemarie Giegold-Schilling, Stephanie Kiwitt, Gerda Leo, Franziska Meister, Emilia Prescher, Inge Rambow, Monika Rechsteiner, Evelyn Richter und Sigrid Schütze-Rodeman waren mit Werken vertreten.
👉15. TAG DER INDUSTRIEKULTUR SACHSEN-ANHALT Unsere FrauenOrte in Diesdorf, Weißenfels und Wolfen sowie das Waschmittelmuseum Genthin waren vom 10.-13.04.2025 mit eigenen TIK-Angeboten dabei.
👉 23.03.2025Tagesexkursion zum Bad Kösener FrauenOrt! Herzlichen Dank an Kristin Gerth für die Kuratorin-Führung! Unsere Frauengruppe aus Erfurt, Halle und Merseburg besuchte Käthes „Puppenstube“ in Bad Kösen und erfuhr Erstaunliches über die Puppenunternehmerin Käthe Kruse. Deren ungewöhnliche Biographie -von der Theaterschauspielerin und heimischen Puppenschöpferin zur Arbeitergeberin und Marketingfachfrau – steht im Mittelpunkt der Dauerausstellung im Erdgeschoss der Kunsthalle im Museum Romanisches Haus.
👉BisDezember 2024 war im Salinemuseum Halle die Jahresausstellung„Nach den Maschinen – Industriefotografie aus Sachsen-Anhalt„ zu sehen. Fragen wie „Gibt es einen femininen Blick auf die (Industrie-) Geschichte? Was erzählen Fotos über die abgebildeten Arbeitenden?“ wurden beim Gesprächsabend „Von Fotografinnen und Arbeiterinnen“ am 12.12.2024 gestellt, der von Anke Triller (FrauenOrte Sachsen-Anhalt) und Josepha Kirchner (Netzwerk Industriekultur Sachsen-Anhalt) organisiert und moderiert wurde. Die Fotografinnen Christina Glanz und Ramona Schacht sprachen mit DDR-Zeitzeuginnen und (das Leben und Selbstverständnis von) Arbeiterinnen und den femininen Blick auf Industriegeschichte.
Während der Veranstaltung gab die Weißenfelser Ausstellung „FRAUEN.ARBEIT – Frauen in der Produktion in der DDR“ einen kleinen historischen Überblick über die weibliche Erwerbsarbeit im VEB Schuhkombinat „Banner des Friedens“. Sie ergänzte also mit einem Rückblick auf einen weiteren Industriezweig -neben Chemie- und Kohleindustrie- mit hoher Frauen-Beschäftigungsquote. Danke an das Schuhmuseum im Schloss Neu-Augustusburg, unserem Weißenfelser FrauenOrt) für die Bereitsstellung der Rollups, die übrigens weiter ausgeliehen werden können (Details hier)
👉 Den öffentlichen Auftakt der NIK-FrauenOrte-Zusammenarbeit bildete der 14. Tag der Industriekultur in Sachsen-Anhalt (TIK) (21.04.2024). Unter dem Motto „#moderndenken ZUKUNFT ERINNERN“ hatten wir ins Waschmittelmuseum Genthin zum Erzählcafé mit den Genthiner Waschfrauen eingeladen (siehe auch Podcast-Nr. 33). Wir haben mit diesen Zeitzeuginnen über ihre Arbeitsbiografien gesprochen und warum sie seit Jahren ehrenamtlich den Fortbestand dieses einzigartigen Waschmittelmuseums Deutschlands absichern. Ob das auch noch in den Folgejahren möglich sein wird, steht leider keinesfalls fest.
Weiteren industriegeschichtlichen Spuren kann auch an unseren FrauenOrten in Dessau-Roßlau (Bauhaus Dessau und Stadtmuseum), Diesdorf (Altmark), Weißenfels und Wolfen gefolgt werden!
Das Projekt FrauenOrte FrauenGeschichte in Sachsen-Anhalt hat vor einiger Zeit regionale Forschungen zum Thema Hexenverfolgungen und Hexenprozesse auf dem Territorium von Sachsen – Anhalt initiiert. Die Ergebnisse wurden sowohl in einem Beitrag in dem Buch „FrauenOrte – Frauengeschichte in Sachsen-Anhalt“ (mdv Halle 2000), in dem Heft „… viele und manchfeldige Missethaten …“ der Reihe „Frauenleben Frauenalltag – gestern und heute“ des Courage e.V. Halle (Halle 2001) als auch mit der Wanderausstellung „Nach ferner erinnern bekennt sie …“ vorgestellt.
Die Wanderausstellung „Nach ferner erinnern bekennt sie …“ wurde am 17. April 2002 in Schönebeck (Elbe) erstmals und danach an mehr als 40 Orten auch außerhalb des Landes Sachsen-Anhalt gezeigt.
Die mit Unterstützung der Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt, dem Regionalverband Harz e.V., der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und dem Ingenieurbüro Michael Herbst entstandene Ausstellung stellt auf 20 Stoffbannern regionale Untersuchungsergebnisse vor. Ausgehend von dem bereits seit der Frühzeit der Hexenverfolgungen im 15. Jahrhundert hergestellten Zusammenhang zwischen Brocken und Walpurgis werden sowohl die Anfänge der Hexenverfolgungen und ersten Prozesse eingeschlossen das Prozessverfahren als auch der zeitgenössische Umgang mit dem Thema dargestellt.
Für das Territorium von Sachsen-Anhalt konnten bisher ca. 250 Hexenprozesse nachgewiesen werden. In der Ausstellung werden diese Ergebnisse sichtbar und an ausgewählten Beispielen aus den Stolberger Harzgrafschaften, Schönebeck/ Bad Salzelmen, Dessau und Wittenberg vertieft. Die Ausstellung gewährt Einblicke in Prozessverfahren, macht erstmals Betroffene der Region namhaft und spürt der Frage nach einer möglichen Revision von Urteilen in Hexenprozessen nach.
Abschließend regt die Ausstellung an, über heutige Vermarktung der Walpurgisnacht nachzudenken und zeigt auf, dass eine Kräuterfrau, Köhlerliesel oder Kiepenfrau … mögliche Alternativen zur Hexe als touristische Attraktion oder Begleiterin sein können. Damit eröffnet sich zugleich die Möglichkeit weibliche Lebens- und Erfahrenswelten einer Region sichtbar zu machen und eine Vorstellung von Alltagsleben für heutige BesucherInnen zu transportieren.
Fotoimpressionen
Informationen und Anfragen
Informationen und Anfragen zur Ausleihe der Textilbanner richten Sie bitte an:
Courage e.V. Halle Falladaweg 9 06126 Halle (Saale) Ansprechpartnerin: Dr. Elke Stolze E-Mail: info@courage-halle.de
In diesem Ausstellungs-Projekt des Fördervereins Genthiner Stadtgeschichte e. V. werden dreizehn Frauenpersönlichkeiten vom 17. bis zum 20. Jahrhundert präsentiert, die im Jerichower Land und darüber hinaus wirkten. Die Biografien – neben der „Untreuen“ (Elisabeth von Ardenne) und der „Leidenschaftlichen“ (Brigitte Reimann) z.B. auch die einer Scheintoten, einer Emanze oder einer Wohltätigen– geben ungewöhnliche Einblicke in die regionale Geschichte und die Emanzipation der Frauen.
„Aus dem Rahmen gefallen“ ist vom 3. bis 31. März 2025 in der Genthiner Kreisbibliothek zu besichtigen.
Ausleih-Interessent*innen können sich beim Kreismuseum in Genthin melden unter kreismuseumjl.genthin@web.de. Das gemeinsame Projekt mit dem Kreismuseum Jerichower Land wurde gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Die Wanderausstellung „Verfolgte-vertriebene-vergessene Frauen“ – Gegen das Vergessen“ war bereits an verschiedenen Orten zu sehen. Sie entstand im Rahmen der Umsetzung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit Sachsen-Anhalt unter Mitwirkung von Jugendlichen der Saaleschule (H)alle. (Im Sommer 2019 wurde von den Projektteilnehmer*innen diese Radiosendung bei Radio Corax Halle produziert.)
Auf 14 Tafeln werden 92 Autorinnen und Bauhauskünstlerinnen in Text und Bild vorgestellt, die im Zeitraum 1933 bis 1938 durch die Nationalsozialisten ausgegrenzt, diskriminiert und verfolgt wurden. In der Ausstellung erfahren Sie zum Beispiel einiges über Bauhausfrauen wie Lucia Moholy-Nagy, Friedl Dicker, Otti Berger, Grete Stern oder Marguerite Friedlaender. An die Schicksale von Literatinnen wie Milena Jesenská, Maria Leitner, Lili Grün, Gertrud Kolmar, Elise Richter, Rose Ausländer, Selma Meerbaum oder Hedwig Dohm werden wird erinnert.
Diese und weitere frauenhistorische Wanderausstellungen können ausgeliehen werden, Anfragen bitte direkt an das Frauenzentrum Dornrosa e.V. in Halle richten.
Im Schloss Neu-Augustusburg, unserem FrauenOrt in Weißenfels (Saale) war im September 2024 die Industriekultur-Roadshow „FRAUEN.ARBEIT“ als Ergänzung zum dortigen Schuhmuseum zu sehen.
Die Ausstellung (jeweils 5 Roll Ups bzw. Outdoor-Banner 3×1 m, zzgl. Video) bietet Einblicke in den Arbeits- und Lebensalltag von Frauen aus der ehemaligen (Schuh-)Produktion und kann ausgeliehen werden. Bitte mit entsprechenden Anfragen direkt an die Kuratorin und Samlungsleiterin Idabell Radecke-Aurin (per Mail isabell.radecke-aurin@weissenfels.de oder unter Telefon: 03443 370 -402 oder 400) wenden!
Unter dem Motto „Das Leben findet einen Weg.“ wurde am 15. Juni 2024 zum 30. Mal zum Frauenfest ins Kloster Helfta eingeladen.
Im Liborius-Saal bezeugte eine kleine FrauenOrte-Tafelauswahl zum einen bemerkenswerte Lebensläufe und zum anderen Lebenswelten von Frauen verschiedener Jahrhunderte.
Was haben Theophanu (10. Jhd.), Elisabeth von Thüringen (13. Jhd.) und Sophie Auguste Friederike von Anhalt-Zerbst (18. Jhd.) gemeinsam? Was waren typisch weibliche Rollen, welche Alternativen boten sich? Welche Frauen-Netzwerke sind aus früheren Jahrhunderten überliefert und wie sieht es heute mit der gesellschaftlichen Teilhabe von Frauen aus? Während der Gesprächsrunde „FrauenOrte & LebensWege in Sachsen-Anhalt“ entspann sich dazu ein interessanter Austausch mit den Besucherinnen.
Übrigens hat auch 2024 wieder Sarah Deibele – eine Künstlerin aus Halle – das Plakatmotiv entworfen.
Zum Vormerken: das nächste Frauenfest ist für Samstag, 14. Juni 2025 in Planung.
Wagemut, Widerspruch, Gleichberechtigung – Vortragsaufzeichnung des halleschen Beitrages von Claudia von Gélieu, Politikwissenschaftlerin aus Berlin, gehalten im Onlineforum der beteiligten sachsen-anhaltischen Volkshochschulen am 16. Mai 2024:
Vortragsanlass: Vor 75 Jahren trat das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland in Kraft. Aus diesem Anlass führten sieben Volkshochschulen Sachsen-Anhalts eine Veranstaltungsreihe mit verschiedenen Schwerpunkten durch. In Halle wurde im Mai die Ausstellung „Die Mütter des Grundgesetzes“ im Ratshof gezeigt und mit einem Rahmenprogramm (siehe Bildergalerie) begleitet.
Gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen-Anhalt e.V., dem Courage e.V. und der Koordinierungsstelle Frauenorte Sachsen-Anhalt widmete sich die VHS Halle (Saale) dem Thema Gleichstellung, seiner Verankerung und Umsetzung.
>>Internationaler Frauentag 2024 | Veranstaltungen in Sachsen-Anhalt <<
1911 strömten am ersten Internationalen Frauentag in Deutschland hunderttausende Frauen zu Demonstrationen und Versammlungen. Sie riefen: »DIESER TAG GEHÖRT DEN FRAUEN!«
In 26 Staaten ist er gesetzlicher Feiertag, an dem abhängig von der politischen Situation, von regionalen Besonderheiten und Traditionen demonstriert, gestreikt und gefeiert wird. (Quelle: Berliner Landeszentrale für politische Bildung). In diesem Jahr steht der Internationale Frauentag #IWD unter dem Motto: „Invest in women: Accelerate progress“ („In Frauen investieren: Fortschritte beschleunigen“).
Bereits zum #equalpayday am 6. März thematisierte die zentrale Frauentagsveranstaltung Sachsen-Anhalts in Weißenfels: „Wenn die Zeit nicht reicht?! Warum es eine neue Zeit- und Vereinbarkeitspolitik braucht.“
Eine Vielzahl Alternativen zum „💐Schenken-& ☕️🍰“ im Umfeld des 8. März werden in ganz Sachsen-Anhalt angeboten. Hier eine kleine Auswahl:
👉 DESSAU-ROSSLAU: 07. März | 18:00 Uhr | Villa Krötenhof: Lesung von Dr. Anna Kaminsky, der Autorin von „Frauen in der DDR“ 08. März | 16:00 Uhr UND 09. März | 14:00 Uhr : Neue Stadtführung „Von Frau zu Frau“ im Angebot der Tourist-Information 08. März UND 09. März | 19:00 Uhr | Altes Theater: Schauspiel „Am Rande des Orbits“
👉 HALBERSTADT 08. März | 17:00 Uhr | KINOPARK ZUCKERFABRIK: „Die Unbeugsamen“, der Dokumentarfilm von Torsten Körner berichtet über reale Hürden der Frauen im Bundestag der Bonner Republik und anschließend Kommunalpolitikerinnen über ihre heutige Situation. 👉 Zusatz-Tipp: Filmvorführung auch am 20. März | 17: 30 Uhr | Weißenfelser Heinrich-Schütz-Haus.
👉 ZEITZ 07. März | 15:00 Uhr | Wendische Straße 29: Eröffnung der Foto-Ausstellung von Ullrich Heinemann „Gesicht gezeigt – Frauen im Braunkohlerevier“, die sich den täglichen Herausforderungen im Kohletagebau stellten und stellen. Andere Einsichten in #industriekultur und den DDR-Arbeitsalltag von Frauen bietet die vom Bremer Frauenmuseum e.V. initiierte Fotoausstellung
👉 BREMEN noch bis 28. März | Bremer Haus der Bürgerschaft: „FRAUEN-SCHÖNHEIT-SCHICHT. Frauen im VEB Kosmetikkombinat – fotografiert von Barbara Köppe (1988-89).
👉 MAGDEBURG Frauen*-Aktionstage (05.03. bis 04.04.24) u.a. am 20. März | 19:00 Uhr | Netzwerk freie Kultur, Breiter Weg 30: „ … und dann waren die Männer weg!“ Lesung und Gespräch aus der Reihe „Frauen und Industriekultur“ zur doku-fiktionalen (Familien-) Geschichte von Frauen aus der ehemaligen Lederindustrie in #burgbeimagdeburg mit Autor Herbert Karl von Beesten und Susanne Drenger, Enkelin der beschriebenen Familie 04. April | 19:30 Uhr | Volksbad Buckau c/o Frauenzentrum Courage: Lesung und Diskussion „ALLE(S) GENDER“ Wie kommt das Geschlecht in den Kopf?
👉 WOLFEN 12. März | 11 Uhr Eröffnung | noch bis 27. März 2024 | Frauenzentrum Wolfen: „EinElternFamilie“-Wanderausstellung von Künstlerin Linn Kraft (erstellt von Dornrosa e. V. Halle und dem Landesfrauenrat Sachsen-Anhalt). Mit Witz, Charme und Esprit wird der mehr als 66.000 alleinerziehenden Mütter in Sachsen-Anhalt als Organisationstalente, Alleinunterhalterinnen, Wertschöpferinnen und Hoffnungsträgerinnen gedacht.
Und in die Welt der Komponistinnen & Schriftstellerinnen entführt uns: 👉 Deutschlandfunk Kultur 08. März | 20:03 Uhr | +Audiothek: #kurtweillfest – Konzert „Klänge der Frauen“ mit Geigerin #livmigdal und dem Deutsche Kammerorchester Berlin 👉 Zusatz-Tipp: Mitternacht startet „Guten Morgen, du Schöne“, eine „Lange Nacht“ über Irmtraud Morgner, Maxie Wander und #brigittereimann (von Carola Wiemers)
Diese Seite verwendet Cookies, jedoch nur zu technischen Zwecken. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Akzeptiert
Privacy & Cookies Policy
Privacy Overview
This website uses cookies to improve your experience while you navigate through the website. Out of these cookies, the cookies that are categorized as necessary are stored on your browser as they are essential for the working of basic functionalities of the website. We also use third-party cookies that help us analyze and understand how you use this website. These cookies will be stored in your browser only with your consent. You also have the option to opt-out of these cookies. But opting out of some of these cookies may have an effect on your browsing experience.
Necessary cookies are absolutely essential for the website to function properly. This category only includes cookies that ensures basic functionalities and security features of the website. These cookies do not store any personal information.
Any cookies that may not be particularly necessary for the website to function and is used specifically to collect user personal data via analytics, ads, other embedded contents are termed as non-necessary cookies. It is mandatory to procure user consent prior to running these cookies on your website.