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#frauenorte-der-podcast

Die „Geschichten dahinter“, also hinter den FrauenOrten und deren Tafeln, können AB SOFORT auch hier oder über App (z.B. spotify, podcast.de) angehört werden, weitere Hörstücke folgen monatlich!

https://frauenorte-der-podcast.podigee.io/

Infos zu Episode 6: Fürst Otto Victor von Schulenburg-Waldenburg stiftete 1847 Preußen ein Seminar für die Ausbildung von evangelischen Lehrerinnen. Im Zuge der preußischen Reform der Mädchenschulbildung 1908 erfolgte eine Umstrukturierung der „Königlichen Erziehungs- und Bildungs-Anstalten“. 1913 konnten hier erstmals in Preußen Kindergärtnerinnen ein staatlich anerkanntes Abschlusszeugnis erwerben. Dass heute mehr als 900 Schüler*innen in dem nur etwa 2.000 Menschen zählenden Ort anzutreffen sind, verdankt die Gemeinde der fürstlichen Stiftung. Anlässlich des 20 Jährigen Bestehens dieses FrauenOrtes im Juni 2020 besuchte die FrauenOrte-Koordinatorin die Schulausstellung im Heimatmuseum und sprach mit dem Heimatvereins-Vorsitzenden Artur Wellnitz über Vergangenheit und Gegenwart von „Droyßig als Schulort mit langer Tradition“.

Infos zu Episode 5: Koordinatorin Anke Triller trifft sich am Stadtrand von Luthers Geburts- und Sterbeort Eisleben mit Frauen, die sich seit 20 Jahren für ihren FrauenOrt einsetzen. Die stellvertretende Priorin des Zisterzienserinnen-Klosters Schwester Klara Maria sowie kommunale Gleichstellungsbeauftragte sprechen über vergangenes und heutiges Frauenleben an diesem spirituellen Ort der Begegnung.
Bonusmaterial vom „Lebendigen Labyrinth“ im Klostergarten, eine Initiative der Katholischen Frauen Deutschlands, und ein Exkurs zur Rolle der Frauen zu Luthers Zeiten und in der Berufswelt runden diese Folge ab.

Infos zu Episode 4: Koordinatorin Anke Triller trifft sich mit der Museums-Kustodin des ifm und zwei Zeitzeuginnen in der ehemaligen ORWO-Filmfabrik im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen. Hören Sie, warum und unter welchen harten Bedingungen bereits seit 1910 Frauen in dieser Chemiefabrik arbeiten durften. Und warum sie dann wiederum im 20.Jahrhundert dreimal als erste wieder entlassen wurden. Beide Zeitzeuginnen schildern sehr persönlich und offen ihre Arbeit „in der Film“ zu DDR-Zeiten. Dabei ist auch zu erfahren, was sich hinter Begriffen wie Be-Gießerei, Muttibus und „063“ verbirgt. Etwa 10 Minuten Bonusmaterial vom Museums-Rundgang runden diese Episode zu Industriegeschichte und Frauenerwerbsarbeit im 20.Jahrhundert ab.

Infos zu Episode 3: Es war einmal … und ist noch heute – das „Rotkäppchen“ (genauer gesagt die Kindertagesstätte selbigen Namens) in Zörbig! Als ältester, am historischen Ort durchgehend als Kindereinrichtung genutzter und heute noch existierender Kindergarten Deutschlands wurde er als bundesweit allererster FrauenOrt mit einer Tafel aus-gezeichnet. Über den Kindergarten-Alltag gestern und heute unterhalten sich in dieser Folge die jetzige KiTa-Leiterin, die Zörbiger Ortsbürgermeisterin und der hiesige Museumsleiter mit der FrauenOrte-Koordinatorin.

Infos zu Episode 2: Begleiten Sie mich in dieser Folge auf einem Rundgang mit Katrin Dziekan, Kustodin der Schloß Wernigerode GmbH, der uns das Leben und Wirken der Gräfin Anna zu Stolberg-Wernigerode (1837-1907) näher bringen und auf einen Besuch des „Märchen“- Schloßes Wernigerode im Harz neugierig machen soll.

Infos zu Episode 1: Die Pilotfolge zum FrauenOrt in Nebra erzählt davon, wie sich Hedwig Courths-Mahler (HCM) ihren Ruhm als auflagenstärkste und Deutschlands erfolgreichste Autorin Anfang des 20. Jahrhunderts erarbeitete. Was in ihrer Geburtsstadt über diese starke Frau und ihr wechselvolles Leben zu erfahren ist, erfrage ich im HCM-Archiv in Nebra (Unstrut).

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