Frauen helfen Frauen e.V. Wolfen übernimmt die Patenschaft über den FrauenOrt Filmfabrik Wolfen (ifm)                                                                                                                                             (30.10.2009)

Am 30. Oktober übernahm der Verein „Frauen helfen Frauen“ im Rahmen des Projektes „FrauenOrt Wolfen, Zeitgeschichte erforschen – bewahren – vermitteln“, das Teil des Bundesprogramms „STÄRKEN vor Ort“ ist und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert wird, die Patenschaft für diesen Ort. Ziel dieser Patenschaft ist es, den inzwischen etwas vergessenen FrauenOrt wieder mit Leben zu erfüllen. Verschiedene  Veranstaltungen zum Thema Frauen und weibliche Erwerbsarbeit sollen regelmäßig vor Ort stattfinden und die Verbindung zwischen dem Gestern und Heute sowie zwischen unterschiedlichsten Themen  herstellen. Auch die Pflege der FrauenOrte-Tafel hat der Verein mit seiner Patenschaft übernommen.

Es war vor neun Jahren – damals im Juni 2000 wurde das Industrie- und Filmmuseum Wolfen einer der ersten mit einer Tafel gekennzeichneten FrauenOrte in der Expo-Korrespondenzregion Dessau – Bitterfeld/Wolfen – Lutherstadt Wittenberg und in Sachsen-Anhalt. Sicher erinnert sich die eine oder der andere noch an jenes ereignisreiche Jahr im Zeichen der Weltausstellung Expo 2000 in Hannover.
Ein Ereignis auf das sich unsere Region seit Mitte der 1990er Jahre vorbereitete. Im Westflügel des Dessauer Schlosses – dem Johannbau - befand sich der Sitz der Expo Sachsen-Anhalt GmbH. Zahlrei-che Projekte der Region nahmen hier Gestalt an. So auch das Projekt FrauenOrte – Frauengeschichte in Sachsen-Anhalt. Angeregt durch die Sachsen-Anhalt-Frauen-Initiativ-Runde (SAFIR) lässt das Pro-jekt Frauengeschichte in Sachsen-Anhalt durch einheitlich gestaltete Tafeln im öffentlichen Raum sichtbar werden. Die Tafeln werden thematisch durch das inzwischen in 2. Auflage im Mitteldeut-schen Verlag erschienene, gleichnamige Buch vernetzt. Das Projekt war bundesweit das erste seiner Art; es spannt einen zeitlichen Bogen von eintausend Jahren und richtet sich gleichermaßen an Frau-en wie Männer.

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