Ministerin Petra Wernicke wird Patin des FrauenOrtes in Sangerhausen  (26.06.2007)


Am 26.Juni 2007 wurde der Vertrag zwischen dem Verein FrauenOrte und der Landwirtschafts- und Umweltministerin Petra Wernicke zu einer Patenschaft über den FrauenOrt Jutta von Sangerhausen öffentlich unterzeichnet. Die Landespolitikerin will als Patin die Arbeit des Vereins unterstützen. Der im Mai des letzten Jahres gegründete Verein widmet sich der Aufarbeitung, Erforschung und Vermittlung von Frauengeschichte der Regionen Sachsen-Anhalts und unterstützt das Netz der 39 FrauenOrte in Sachsen-Anhalt. Im Jutta von Sangerhausen Zentrum von Sangerhausen erfolgte die kleine Festveranstaltung.

Die um 1200 geborene Jutta von Sangerhausen hatte sich nach dem Tod ihres Mannes im Umfeld der Ulrichkirche von Sangerhausen der Krankenpflege gewidmet und war später im Gebiet des Deutschen Ordens tätig. Gleichwohl das Verfahren zur Heiligsprechung eingeleitet wurde, blieb ihr diese Anerkennung verwehrt. Dennoch gehört sie wie die Hl. Elisabeth aus Thüringen und  die Mystikerin und Begine Mechthild von Magdeburg zu den Frauengestalten, die in einer Zeit großer sozialer Spannungen Zeichen setzten.

Im Anschluss erlebten die Gäste in der Ulrichskirche Sangerhausen eine Zeitreise ins 13. Jahrhundert.
Dabei stand das Wirken Jutta von Sangerhausen im Mittelpunkt. Die Musiker Nancy Thym und Tilo Viehrig stellten in ihrem Konzert "Mädchen, Mutter, Märtyrin" Frauenbilder in den Liedern des Mittelalters vor.


Von links: Ministerin Petra Wernicke, Mitarbeiterin der Ministerin, Referentin Dr. Monika Lücke vom Verein Frauenorte Sachsen-Anhalt

Die um 1200 geborene Jutta von Sangerhausen hatte sich nach dem Tod ihres Mannes im Umfeld der Ulrichkirche von Sangerhausen der Krankenpflege gewidmet und war später im Gebiet des Deutschen Ordens tätig. Gleichwohl das Verfahren zur Heiligsprechung eingeleitet wurde, blieb ihr diese Anerkennung verwehrt. Dennoch gehört sie wie die Hl. Elisabeth aus Thüringen und  die Mystikerin und Begine Mechthild von Magdeburg zu den Frauengestalten, die in einer Zeit großer sozialer Spannungen Zeichen setzten.

Vereinsfrau Jana Peter-Kleemann als Jutta von Sangerhausen im Zentrum

Carmen Niebergall vom Verein FrauenOrte:
"Wir wollen an das aufopferungsvolle Wirken von Frauen wie Jutta von Sangerhausen erinnern."
"Auch in der heutigen Zeit ist das Engagement für Mitmenschen notwendig. Mit den FrauenOrten setzen wir ein Zeichen", so Dr. Elke Stolze, ebenfalls Mitglied im Verein.



Ministerin Petra Wernicke in der Ausstellung

Danach nahmen unsere Gäste und Besucher  in der Ulrichskirche Sangerhausen  an einer „Zeitreise" ins 13. Jahrhundert teil. Dabei stand das Wirken Jutta von Sangerhausen im Mittelpunkt .Die Musiker Nancy Thym und Tilo Viehrig stellten in ihrem Konzert "Mädchen, Mutter, Märtyrin" Frauenbilder in den Liedern des Mittelalters vor.